Dähne-Pokal Finalrunde startet mit Paukenschlag

Ulrich Meise informierte mich am Vortag, dass er leider am Samstag aus beruflichen Gründen nicht spielen könne. Mein Versuch einen der beiden Vorjahresfinalisten Fabian bzw. Dr. Torsten Schaller als Nachrücker zu gewinnen, scheiterte.

Somit ging es am Samstag in Hattingen zuerst sogar nur zu sechst los, da Dirk Sondermann noch fehlte. Ich hatte schon mit der Auslosung begonnen, wollte aber Dirk noch die Chance geben auch ein Los zu ziehen. Wenige Minuten nach 14 Uhr traf Dirk ein und das Los ergab, dass Marcel Quast kampflos das Halbfinale erreicht. Es begannen drei Partien:

Ralph Schmidt   – Wolfgang Linde       ½:½   ½ : 1½
Rene Adiyaman – Dirk Sondermann    0 : 1
Eckhard Funke  – Michael Drzasga      ½:½     0 : 2

Bereits in der Eröffnung opferte Rene einen Bauern und Dirk geriet stark unter Druck. In schwieriger Lage sah er, dass er sich mit einem scheinbaren Springeropfer befreien und mit einer Bauerngabel die Figur zurückerobern konnte. Damit bekam er endlich ein wenig Platz für seine Figuren, Rene konterte und drohte Damengewinn, vermutlich entging ihm aber, dass er zwar die Dame erobern, dafür aber beide Türme verlieren würde, vielleicht verließ er sich aber auch auf den folgenden Angriff. So kam es auch und Rene griff nun mit Springer, Läufer und Dame direkt Dirks König an, ein Dauerschach schien schon sicher. Aber er wollte wohl mehr und Dirk bekam gerade noch seinen „toten“ Turm ins Spiel und musste, mit schwindender Zeit abwarten, was dem Angreifer noch einfällt.

Rene versuchte Verwirrung zu stiften, übersah wohl, dass Dirk mittlerweile ein Matt-Drohung aufbaute. Ein unbedachter Zug und mit Turmopfer wurde Renes König auf ein Feld gezwungen, was mit Abzugsschach zum Matt geführt hätte, Rene gab auf. Damit war die Sensation perfekt. Mit wenig Zeit und unter Druck konnte er trotzdem den Favoriten bezwingen. Die anderen Partien verliefen weniger spannend.

Zuerst spielten Ralph und Wolfgang Remis, auch wenn es mir schien, als ob Wolfgang im Doppelturm-Endspiel mit Mehrbauern gewinnen könne, aber er verlor den Mehrbauern und sie machten alsbald Remis. Da meine Partie noch lief blieb es für mich unklar, ich weiß auch nicht ob die beiden noch etwas herausfanden. Die erste Blitzpartie gewann Wolfgang, in der zweiten einigten sie sich auf Remis und somit war Wolfgang weiter.

Die längste Partie spielten Eckhard und Michael und sie schien ein wenig hin und her zu wogen, aber bis zum 37. Zug verließ die Partie lt. Elektronik wohl doch nie die Remisbreite. Doch da Eckhard kaum noch Zeit hatte, wollte ich zu viel und überzog, einen Zug später wurde es mir klar und ich bot schnell Remis. Eckhard nahm an, er hatte zwar nur noch eine Minute, aber auch nur einen Zug bis zur Zeitkontrolle und dachte es wäre wohl nur Remis… Die beiden Blitzpartien durfte ich gewinnen, auch wenn ich in beiden Partien nicht wirklich glücklich stand.

Die Auslosung für das Halbfinale ergab folgende Paarungen:
Marcel Quast     – Dirk Sondermann
Wolfgang Linde – Michael Drzasga

Wenn nicht zentral gespielt wird, hat Schwarz Heimrecht.

Da sowohl Michael als auch Wolfgang am 16.12 nicht spielen können, einigten sie sich auf den 4.1.18 bei der SG Höntrop. Ich gebe noch bekannt, wann die andere Paarung stattfindet.

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2 Gedanken zu „Dähne-Pokal Finalrunde startet mit Paukenschlag

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